FSME
FSME steht für Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine durch
Zeckenbisse übertragene Virusinfektion, die zu einer Gehirnhautentzündung führen
kann.
Nur ein kleiner Teil der Zecken überträgt den Erreger der FSME. In manchen
Gebieten (z.B. Osterreich, Bayern, Odenwald, Südbaden) kommen jedoch gehäuft
infizierte Zecken vor und die Ansteckungsgefahr ist deutlich erhöht. Eine
Impfung wird für Waldarbeiter oder für Personen, die ihren Urlaub in FSME gefährdeten
Waldgebieten verbringen, empfohlen.
Trotz unveränderter Risikolage in unserem Gebiet, hat das Robert-Koch-Institut den Main-Kinzig-Kreis als Risikogebiet eingestuft.
Aufgrund dieser Einstufung sollten Risikopersonen in unserem Gebiet geimpft werden.
Die Impfung besteht aus drei Spitzen innerhalb von 3 Wochen, der Impfschutz hält 5 Jahre.
Komplikationen durch die Krankheit:
Nur bei einigen Patienten, meist Erwachsenen, kommt es zu einer gefährlichen
Infektion des Gehirns.
Impfung:
Der günstigste Zeitpunkt für die Impfung ist der Winter oder das Frühjahr. Es
werden zwei Impfungen im Abstand von 4 Wochen und eine Impfung nach einem Jahr
durchgeführt.
Komplikationen durch die Impfung:
Rötung und Schwellung an der Einstichstelle, Fieber und Gliederschmerzen können
auftreten. Außerdem sind Allergien und Nervenschädigungen aufgetreten.
Schutzzeit: ca. 5 Jahre.
Vorkommen der FSME:
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Albanien Polen |